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Szene VIII: Endgültiger Befund
Psychiater: Alessa Marie…ich schaue eben auf die Uhr und sehe, deine Sitzungseinheit ist vorbei.
Marquise de Hanau-Münzenberg: Neeeeeeee…schon rum?
Psychiater: Ja. Und konkret diese heutige, aus reiner Kulanz gewährte Therapiestunde bestärkt mich in der Annahme als ausgewiesener Spezialist, dass du ein vollkommen normales Mädchen bist.
Marquise de Hanau-Münzenberg: Aber meine Ängste? Ich bin grausam verhext!
Psychiater: Doch deswegen noch lange keine Hexe. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!
Marquise de Hanau-Münzenberg: Ich verstehe Sie nicht.
Psychiater: Besonders deine herzhaften, unbeschwerten Lachanfälle zeigen mir, wie ausgeprägt du das Leben mit einem Schmunzeln im Gesicht betrachtest. Wie Büttenredner im närrischen Karneval. Wer angesichts früherer Schreckenserlebnisse schallend zu lachen vermag zeigt: Er tut alles im Leben mit Humor ertragen.
Marquise de Hanau-Münzenberg: Letzteres erinnert mich spontan an die Worte vom Et Botterblömche am Ende seiner Darbietungen; ich studiere sie nämlich für meine eigenen Auftritte als Hui Pfui Marie.
Psychiater: Siehst du? Genau darauf will ich hinaus. Das Leben gleicht dem Inhalt lustiger Büttenreden, nichts weiter. Anders ausgedrückt: Hanau Helau!
Marquise de Hanau-Münzenberg: Parfait, Monsieur le docteur, dann kann ich ja beruhigt gehen.
Psychiater: Wenn was sein sollte, ruf an. Ansonsten alles Gute, und vor allem viel Erfolg bei blaublütigen Jungs. Wird schon irgendwann der milliardenschwere Traumprinz mit inneren Werten dabei sein.
Marquise de Hanau-Münzenberg: Mmmmmmmmmmuuuuuuuuuuaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahahahahaha- aaaaaaaaaahahahahahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!! Vielen, vielen Dank, Herr Doktor! Auf Wiedersehen! Danke! Huhuhuhuhuuuuuuuuuuu!!!!!
Psychiater: Nichts zu danken, gern geschehen. Auf Wiedersehen, Alessa Marie.
03. 10. 2026
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